Prospective comparative study of two rehabilitation schemes in 2354 patients with malignant melanoma

Leiter, U., Weichenthal, M., Hauschild, A., Schadendorf, D., Buettner, P., and Garbe, C. (2011) Prospective comparative study of two rehabilitation schemes in 2354 patients with malignant melanoma. Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 9 (Supplement S1). p. 139.

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View at Publisher Website: http://dx.doi.org/10.1111/j.1610-0387.20...

Abstract

Hintergrund: Die vergleichende Untersuchung an den Zentren Tübingen (A), Kiel und Mannheim (B) stand unter der Frage, ob eine Reduktion klinischer und technischer Untersuchungen bei Melanomen (MM) < 1mm mit einer Verschlechterung der Früherkennung von Rezidiven verbunden ist. Rezidive wurden als früherkannt gewertet, wenn sie vollständig operabel, ≤2 cm bzw. N < 10 (Intransitmetastasen) waren.

Patienten und Methoden: Gruppe A wurde risikoadaptiert nachgesorgt (MM ≤ 1mm: 2x/Jahr klinische Untersuchung, keine Bildgebung/ Bluttests; MM > 1mm/StadiumIII: 4x/Jahr LKsonographie, 2x/ Jahr OBS/Rö.-Thorax, S100 2–4x/Jahr), Gruppe B nach dem Nachsorgeschema der DDG 1994 (4x/Jahr klinische Untersuchung/S100, MM ≤ 1mm: 1x/Jahr OBS/Röntgen Thorax, MM > 1mm/StadiumIII: 2x/Jahr CT). Da das Rezidivrisiko mit zeitlichem Abstand zur Erstdiagnose abnimmt, wurden nur Patienten mit vergleichbaren Nachsorgezeiträumen verglichen (2354/3833).

Ergebnisse und Diskussion: 1464 (A) und 890 (B) Patienten wurden von 2002–2004 dokumentiert. 142 Patienten (66 A, 76 B) entwickelten Rezidive. Hiervon wurden 82.2% in der Nachsorge durch den Arzt entdeckt. 59.2% der Rezidive wurden früh erkannt (A 71.2%, B 48.7%, P = 0.01) und zeigten ein verbessertes Gesamtüberleben (P = 0.047) und Überleben nach Rezidiv (P = 0.041) verglichen mit spät erkannten Rezidiven. Die 5-Jahres-Überlebensrate betrug 62.2% bei früh vs. 27.6% bei spät erkannten Rezidiven. Rezidive im Stadium I (£1.0mm) wurden in Gruppe A nicht später erkannt (P = 0.51). Lokoregionäre Rezidive (N = 107) wurden zu 69% durch klinische Untersuchungen entdeckt, in GruppeA früher (P = 0.01), was durch die reguläre Einführung von Lymphknotensonographien bei MM > 1.0mm bedingt sein könnte. Bei der Früherkennung von Fernmetastasierungen zeigte sich kein Unterschied (P = 0.089).

Zusammenfassung: Ein risikoadaptiertes Nachsorgeschema mit Reduktion klinischer und technischer Untersuchungen bei MM ≤ 1.0 mm zeigte keine negativen Auswirkungen auf die Früherkennung von Rezidiven.

Item ID: 21407
Item Type: Article (Abstract)
Additional Information:

Title in original language: Prospektive vergleichende Untersuchung zweier Nachsorgeschemata bei 2354 Patienten mit malignem Melanom

ISSN: 1610-0387
Date Deposited: 29 Mar 2012 00:46
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